Vorschau Februar

Mittwoch, 01.02.2012
20.00 Uhr Bandito Rosso: Mittwochs-Kino
„Die Schl.acht um Al.gier“ (It./Alg. 1965, Gil.lo Ponte.corvo, 116 Min.) – Bemerkenswertes Drama im Doku-Stil über den französisch-algerischen Konflikt 1954-1962.

Samstag, 04.02.2012
20.00 Uhr Bandito Rosso: Infoveranstaltung
„Aller guten Dinge sind drei – erneut die Nazis in Dresden blockieren!“ Im Februar findet erneut die neonazistische Demonstration zum Jahrestag der Bombardierung der Stadt im Jahr 1945 statt. Nach den erfolgreichen Blockaden 2010 und 2011 hat dieser einst größte Naziaufmarsch Europas zwar deutlich an Attraktivität für die Faschos verloren, die Bündnisse „No Pasarán!“ und „Dresden Nazifrei“ rufen jedoch weiterhin dazu auf, die Nazis zu blockieren. Dieses Engagement passt dem Land Sachsen überhaupt nicht: seit den erfolgreichen Blockaden am 19.2.2011 werden Antifaschist_innen deutschlandweit mit Repression überzogen.
Ein_e Vertreter_in von „No Pasarán!“ informiert über den aktuellen Stand in Punkto Naziaufmarsch, über die Busanreise und die Repressionssituation ebenso wie über Extremismusquatsch. Im Anschluss günstige Getränke, Kicker, Musik aus der Konserve und alles, was einen gelungenen Samstagabend sonst so ausmacht.

Sonntag, 05.02.2012


Mittwoch, 08.02.2012

19.30 Uhr Bandito Rosso: Mittwochs-Kino
„Zu.lu“ (UK 1964, 133 Min., Cy End.field) – Britische Soldaten 1879 im Kampf gegen eine Zulu-Übermacht in Südostafrika. Aufwendiges Heldenepos. Mit Vokü.

Mittwoch, 15.02.2012
20.00 Uhr Bandito Rosso: Mittwochs-Kino
„Reise nach In.dien“ (UK, 1984, 157 Min., R.: David Le.an) – In den 20er-Jahren beschuldigt eine junge Engländerin einen indischen Arzt sie vergewaltigt zu haben.

Januar 2012 im Bandito

Montag, 30.01.2012
20.00 Uhr Bandito Rosso: Filmtresen
Gemeinsamer Filmtresen der FSI OSI und FSI Geschichte. Am 30. Januar 1933 übergaben die wirtschaftlichen, militärischen und politischen Eliten der Weimarer Republik die Macht an Adolf Hitler. Die Folgen dieses Schritts sind bekannt: die Ausschaltung der deutschen Arbeiter_innenbewegung, der Versuch der Vernichtung des europäischen Judentums und der von Deutschland ausgehende Zweite Weltkrieg mit mehr als 50 Millionen Toten. Zwanzig Jahre nach Ende dieses Krieges schuf der sowjetische Regisseur Mich.ail Ro.mm den Film „Der gewöhn.liche Faschis.mus“. Dieser Dokumentarfilm setzte stilistisch und inhaltlich Maßstäbe und ist bis heute eine der genauesten filmischen Beobachtungen des deutschen Faschismus in seiner ganz alltäglichen Banalität – ohne dabei je die verbrecherische Dimension aus den Augen zu verlieren.
Die Fachschaftsinitiativen des Otto-Suhr-Instituts für Politikwissenschaft und des Geschichtsinstituts der FU Berlin zeigen anlässlich des Jahrestags der Machtübergabe an die Nazis den Film von Mich.ail Ro.mm und laden zur anschließenden Diskussion.



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