Oktober

Samstag, 5 Oktober
Antifa-Solitresen

Diesmal wollen wir gemeinsam Abhängen und servieren euch Soli-Drinks. Die Kohle geht an die Leute, die im Rahmen der tu mal wat! Aktionstage Stress bekommen haben.
Wie immer gibt es kühles Bier, Limo und diverse Longdrinks zu erschwinglichen Preisen. Kicker und Mukke aus der Dose ham wa auch. Wir machen ausnahmsweise ein bisschen früher zu, um dann gemeinsam nach Friedrichshain zur Soliparty von unseren friends von NEA und Co zu fahren.
Datum & Zeit:
Samstag, 5 Oktober, 2019 – 20:00

Dienstag, 15 Oktober
Geschlecht in der DDR

In der DDR wurden in Bezug auf die Geschlechterverhältnisse Fortschritte gemacht. Es gab ein unkompliziertes Scheidungsrecht und eine flächendeckende Versorgung mit Kindergärten, der Paragraf 175, der Homosexualität unter Strafe stellte, wurde 1968 gestrichen. Frauen* waren ökonomisch unabhängig, denn über neunzig Prozent der Frauen* in der DDR waren erwerbstätig. Seit 1972 gab es in der DDR das Recht auf Schwangerschaftsabbruch und Verhütungsmittel waren kostenlos. Mit dem Ende der DDR vor 30 Jahren wurden Errungenschaften in Bezug auf Frauenrechte rückgängig gemacht. Mit dem Einigungsvertrag wurden beispielsweise die Abtreibungsparagrafen 218 und 219 im Osten rechtswirksam. Das Patriarchat war in der DDR aber keineswegs überwunden. Die Kleinfamilie, in der die Mutter die Hausarbeit erledigt und für die Kinder zuständig ist, war die Norm. Der freie Hausarbeitstag im Monat galt bis auf wenige Ausnahmen nur für Frauen*. Im Familiengesetzbuch war die Familie beruhend auf der Ehe zwischen Mann und Frau »als kleinste Zelle der Gesellschaft« festgeschrieben. Homosexualität war gesellschaftlich tabuisiert. Wir haben die Journalistin Nelli Tügel eingeladen, um die Geschlechterverhältnisse in der DDR aus feministischer Perspektive zu beleuchten.
perspektive.nostate.net
Datum & Zeit:
Dienstag, 15 Oktober, 2019 – 19:00



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