Oktober

Donnerstag, 16.10.2014
20.05 Uhr Bandito Rosso: NEA-RASH-Tresen
Fast genau 23 Jahre ist das rassistische Pogrom von Hoyerswerda her. Tagelang konnte unter dem passiven Zuschauen von Polizei und der Stadt ein rassistischer Mob Migrant_innen angreifen sowie das Asylheim belagern, bis die Bewohner_innen evakuiert und Neonazis und Rassisten die Stadt zur „national befreiten Zone“ erklären konnten. Ein bitterer Vogeschmack zu dem ein Jahr später folgenden Pogrom von Rostock-Lichtenhagen und der vom rassistischen Mob erzwungenen, massiven Asyrechtsverschärfung im Jahr 1993. Mehr als zwei Jahrzehnte sind nun vergangen – doch wie sieht das politische Klima der Stadt heute aus? Noch immer prägen Alltagsrassismus und Nazi-Terror das Leben vieler Bewohner_innen.

Die Initiative „Pogrom 91″ stellt die Ereignisse in Hoyerswerda sowie die Arbeit gegen rassistischen Konsens in der Stadt dar und diskutiert mit allen Interessierten, wie ein emanzipatorisches Gedenken, ohne Vereinnahmung durch die Herrschenden, aussehen kann.
Dazu leckeres Essen (vegan/vegetarisch) sowie kühle Getränke.



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